Die Regulierung des Bodenbewuchses ist vornehmstes Ziel unserer Schafhaltung. Die Schafe verbringen das gesamte Jahr auf der Weide. Es werden wöchentlich Parzellen ausgezäunt, die bis zum nächsten Umzäunen weitestgehend leer gefressen sind. Die Größe des Schafbestandes ist so gewählt, dass am Ende des Jahres die Weide gut kurzgefressen ist. Wir haben mit dieser Methode erreicht, dass wir auf beiden Flächen einen sprunghaften Anstieg an Pflanzenarten in der Bodenvegetation gewonnen haben. Das ständige Umzäunen reduziert die Infektionsgefahr mit Würmern erheblich. Und die gesamte Fläche ist mit Schafmist gedüngt. Die Vielfalt in der Bodenvegetation in Ergänzung zur Schafmistdüngung führt zu einer Aufwertung der daraus resultierenden Streuschicht aus abgestorbenem Pflanzenmaterial. Das Bodenleben wird nachhaltig gefördert. Ohne intaktes Bodenleben kann es keine intakte, ökologische Landwirtschaft geben.

Ein weiterer Effekt der Schafhaltung ist die Verdichtung sandiger Böden durch den Schaftritt. Damit steigt die Fähigkeit sandiger Standorte, Wasser länger zu halten und der Vegetation zur Verfügung zu stellen.