12. Bio-Fachexkursion nach Südtirol  Die diesjährige 12. vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. organisierte Fachexkursion führte 11 Obstbauern und andere in der Biobranche Aktive vom 06.11. bis zum 11.11.2017 nach Südtirol. Wir besuchten einige Betriebe, die Bioobst produzieren - es teilweise auch verarbeiten. Südtirol ist heute das größte Apfelanbaugebiet Europas mit einer durchschnittlichen Flächengröße von unter 5 ha pro Betrieb. Also ein sehr interessantes Gebiet für einen Erfahrungs- und Meinungsaustausch. 

In den Medien werden unkommentiert Interviews ausgestrahlt, die behaupten, dass die biologische Landwirtschaft aufgrund von Auflagen (in Zusammenhang mit der Födermittelbeantragung) bezüglich später Mähtermine eine erhebliche Schuld an der rasanten Ausbreitung des Jakobskreuzkrautes für sich beanspruchen dürften.

Was eigentlich jeder Interessierte wissen kann: der Anteil der biologisch bewirtschafteten Fläche, die auch noch als Grünland bewirtschaftet wird, ist leider sehr gering - unter anderem auch im Vergleich zur Fläche von Waldrändern, Brachen und Straßen- und Wegrändern.

Was nur wenigen Interessierten bekannt sein dürfte: es gibt solche Auflagen für einen so späten Mahdzeitpunkt nicht. Es gibt ein Förderprogramm, das einen späten Mahdtermin von Anfang - Mitte Juli fordert. Abgesehen von der geringen Flächengröße, die durch dieses Förderprogramm gefördert werden, ist ein Mahd Mitte Juli für die Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts völlig ausreichend. Es muss jedoch mehrfach gemäht werden, denn die Pflanze ist sehr hartnäckig. Gerade heute bin ich wieder über meine Flächen gezogen und habe die Pflanzen erneut rausgezogen.

Im Übrigen sollte man wie bei allen medialen Hysterien seinen Verstand gebrauchen. Das Jakobskreuzkraut ist eine in Mitteleuropa heimische Art. Sie wurde, laut Wikipedia, nicht nach Europa eingeschleppt. Also war das Problem schon immer da. Warum hat man aber in der Vergangenheit nie von Problemen gehört? Ich kann diese Frage nicht beantworten - aber gestellt sollte sie werden. Warum ist dieses Thema plötzlich ein so zentrales?

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es uns nicht besser geht als sehr vielen professionellen und privaten Obstbauern. In diesem Jahr wird die Ernte nahezu aller unserer Obstsorten ins Wasser fallen. Bis auf die Mispeln, Beerenobst und in geringem Umfang Quitten sind die Obstgehölze nahezu leer.

Nicht nur der Burgverein unserer Stadt hat in diesem Jahr ein Jubileum zu feiern gehabt - 25 Jahre Burgfest Burg Stargard. Auch wir haben ein solches Jubileum begangen: 10 Jahre Teilnahme am Burgfest. Und beide Seiten haben ihre Jubileen würdig begangen. Die Veranstaltung war für sehr viele Besucher ein voller Erfolg. In den letzten Jahren hat die Qualität von Organisation und Umsetzung noch einmal gut zugelegt. Das den Besuchern gebotene Programm läßt kaum Wünsche offen. Die Choreografie ist gut abgestimmt. Ein sprachgewandter Kastellan moderiert die programmatischen Höhepunkte. Musik, Tanz, Theater und Schaukämpfe sind die wichtigsten Zutaten.

Wir wünschen dem Verein weiterhin viel Kraft und Ausdauer, auf dem Erreichten aufzubauen.

WWOOF Deutschland Nach erfolgreicher "Vor-Ort-Kontrolle" durch "Worldwide Opportunities on Organic Farms" - Deutschland sind wir Vereinsmitglied geworden. Uns wurde bestätigt, dass wir den Anschein von  Gastfreundschaft erregen und ein breit gefächertes Betätigungsfeld für WWOOFer  bieten. Gern können sich WWOOFer neben unserer Internetseite auch auf unserem Hofprofil von unter www.wwoof.de über die Bedingungen für eine zeitweilige Mitarbeit in unserem Betrieb informieren. Wer Interesse hat, kann bei uns eine Menge über Obstbau und Schafhaltung erfahren und lernen. WWOOFer - ihr seid herzlich willkommen!